Einen interessanten Clip, den ich auf tobys blog gefunden:
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Dieser Clip beschäftigt mich seit Tagen und lässt sich nicht los.
"Schwund ist immer."
Mir fehlen da die Worte.
Zugleich entdecke ich mit Begeisterung das Zunehmen an Fair-Trade-Produkten, sogar Bananen!
Nun darf man aber Fair Trade nicht mit Bio verwechseln. Und da muss man abwägen. Im Fall von von Bananen ist das gleich, denn die wachsen eh nicht in Europa.
Aber was ist mehr "bio": Bio-Tomaten, die aus Italien eingeflogen werden, oder "normale" Tomaten aus Hannover-Wettbergen? Wenn man den Treibstoff beim Transport bedenkt, sind mir die Tomaten aus Hannover lieber.
Nun sind Tomaten keine Produkte der dritten Welt, so dass dies ein Scheinproblem darstellt. Aber z.B. Kaffee gibt es als Fair Trade und als Bio. Mir sind jedoch nur die Marken Tempelmann und Darboven bekannt, die beides in einem Produkt vereint. Oder? Bei vielen anderen stellt sich dann die Alternative: Menschen oder Umwelt zu schützen. Nächstenliebe oder Bewahrung der Schöpfung?
Ein erfreuliches Gegenbild zeigt die aktuelle Ausgabe von "Hilfe direkt", dem Magazin von World Vision, auf S.24f. (Als PDF hier.)
Da haben die Reisbauern auf den Philippinen auf Bio umgestellt, weil es niedrigere Betriebskosten verursacht. Somit konnten die sogar ihren Gewinn steigern.
Ergo: Wenn ich diesen Reis kaufe, unterstütze die Menschen und den Umweltschutz. Leider wird nirgendwo verraten, unter welchen Produktnamen dieser Reis erwerblich ist. Weiß jemand weiter?
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Dieser Clip beschäftigt mich seit Tagen und lässt sich nicht los.
"Schwund ist immer."
Mir fehlen da die Worte.
Zugleich entdecke ich mit Begeisterung das Zunehmen an Fair-Trade-Produkten, sogar Bananen!
Nun darf man aber Fair Trade nicht mit Bio verwechseln. Und da muss man abwägen. Im Fall von von Bananen ist das gleich, denn die wachsen eh nicht in Europa.
Aber was ist mehr "bio": Bio-Tomaten, die aus Italien eingeflogen werden, oder "normale" Tomaten aus Hannover-Wettbergen? Wenn man den Treibstoff beim Transport bedenkt, sind mir die Tomaten aus Hannover lieber.
Nun sind Tomaten keine Produkte der dritten Welt, so dass dies ein Scheinproblem darstellt. Aber z.B. Kaffee gibt es als Fair Trade und als Bio. Mir sind jedoch nur die Marken Tempelmann und Darboven bekannt, die beides in einem Produkt vereint. Oder? Bei vielen anderen stellt sich dann die Alternative: Menschen oder Umwelt zu schützen. Nächstenliebe oder Bewahrung der Schöpfung?
Ein erfreuliches Gegenbild zeigt die aktuelle Ausgabe von "Hilfe direkt", dem Magazin von World Vision, auf S.24f. (Als PDF hier.)
Da haben die Reisbauern auf den Philippinen auf Bio umgestellt, weil es niedrigere Betriebskosten verursacht. Somit konnten die sogar ihren Gewinn steigern.
Ergo: Wenn ich diesen Reis kaufe, unterstütze die Menschen und den Umweltschutz. Leider wird nirgendwo verraten, unter welchen Produktnamen dieser Reis erwerblich ist. Weiß jemand weiter?
3 Kommentare:
Ist ja GottseiDank nur eine Parodie der Initiative www.thank-you-third-world.com - aber bitter genug und wahrscheinlich nicht weit von der Realität entfernt... nur mal so am Rande: der aktuelle dran widmet sich dem Thema im Bereich Textilien. Und es gibt im Sauerland eine kleine, zudem qualitativ großartige Kaffeerösterei, die auf christlichen Maßstäben basierend aus fairtrade ausgestiegen ist (sie erläutern warum) und dennoch den Bauern erheblich mehr (als fairtrade) zahlt. Zudem haben sie auch (Tatico) sehr gute Bio-Kaffees! Da: http://www.langen-kaffeetradition.de/
Danke für den Hinweis. Du meintest das hier: http://www.tatico.de/v2/ende_transfair.html
Spannend. Und zweischneidig.
Dass es Transfair bei Discountern gibt, begrüße ich ausdrücklich. Scheiße ich, wenn diese Produkte ein eigenes Regal bekommen, ebenso wie Bio. Das muss neben den "normalen" Produkten zu finden sein.
Und das Preisargument verstehe ich nur halb. Denn auch bei Discountern ist Transfair immer teurer als die andern.
Für mich klingt das fast so (wie damals einige in der Schule): lasst uns auf Biegen und Brechen alternativ sein. Das wird natürlich dann aufgeweicht, wenn auch Lidl das verkauft.
Aber: das, was die Bauern tatsächlich an Mehrgeld erhalten, ist ausdrücklich zu begrüßen.
Schmeckt denn der Kaffee auch? Ich habe mich ja jahrelang Transfair verweigert, weil der einstige Monopolist Gepa schlechte Qualität produziert hat. Das ist heute anders.
Jo, GEPA war der Horror. Wenn man allerdings Espressoliebhaber ist wie meiner einer und gerne sich auch Forums-mäßig in diesen Kreisen bewegt, stellt man fest: Langen ist einer der 3 Top-Adressen in Deutschland bei den aficionados. Die Taticos sind spitze! Langen produziert kleine Mengen und das extrem hochwertig, d.h. ohne Bohnensplitter drin. Schöne, ölige, saubere Bohnen. Wenn du die Bedenken wegen der Mindestbestellmenge hast - wenn du sie nicht magst, kauf ich sie dir ab...;-), bin da seit 2 Jahren Kunde und die Bohnen halten 1 Jahr und sind immer topfrisch geröstet und keine Lagerware.
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